Facharztprüfungsfragen

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Bitte gebt die Fragen daher nicht an "Dritte" weiter. Sollte jemand Interesse haben, verweist ihn auf den Mitgliedsantrag.

VIELEN DANK

Baden Württemberg, Bayern, Berlin, Brandendburg, Bremen, Hamburg, Hessen,

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Baden Württemberg

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Bayern

Facharztprüfung München 11/2019,

Prüfer: Prof. Becker-Casademont, Ottobrunn, Dr. Wehle, Bad Tölz

Welche Formen der Wärmetherapie kennen sie? Indikationen? Wie tief wirken sie, was muss man während der Therapie beachten? Er hat dann auch nach Elektrotherapieformen, die als Wärmetherapie wirken gefragt und wie tief welche Form wirkt → Hochfrequenz und da die Kurzwelle, die am tiefsten wirkt.

Welche Formen der Kältetherapie kennen sie? Indikationen? Für was verwenden Physiotherapeuten Eis? - Da wollte er die Spastikbehandlung hören.

62-jähriger Pat. mit Contusio spinalis in Höhe C2/3 im Rahmen eines Sturzes. In der Diagnostik kommt dann noch eine hochgradige Spinalkalanstenose in der Höhe raus. Welches klinische Bild erwarten sie? - Beatmungspflichtigkeit, Dysphagie, Tetraplegie, autonome Dysreflexie, Blasen-, Mastdarmstörung, Kreislaufinstabilität im Rahmen des möglichen spinalen Schocks.

Was sind in der Frühreha dieses Patienten zentrale Themen? Lagerung-Dekubitusprophylaxe, Kontrakturprophylaxe, Pneumonieprophylaxe, Dysphagiemanagement, Vertikalisierung mit möglichen Kreislauproblemen, psychische Instabilität, vegetative Instabilität, Delir, Thromboseprophylaxe- medikamentös und physikalisch (Strümpfe, passives Durchbewegen, Vertikalisierung) - Da wollte er noch wissen, wie hoch das Thromboembolierisiko bei so einem Patienten mit schlaffen Lähmungen ist. - Hohes Risiko.

Er wollte dann noch die verschiedenen Inkontinenzformen wissen, also Reflexinkontinenz bei Querschnitt, Dranginkontinenz, Belastungs-, Überlaufblase. Dann kam noch die Frage, wann ich eine hypotone Blase erwarte. Sie wollten Caudasyndrom hören.

Mit welcher Untersuchungstechnik beurteilen sie eine Iliopsoasverkürzung? - Thomas Handgriff.

Wie beurteilen sie eine ISG-Störung?- Vorlaufphänomen, Spine Test.

Was ist das Prinzip der Manuellen Therapie? Man geht von einer reversiblen-funktionellen Gelenkfunktionsstörung aus, die durch die Behandlung behoben werden kann.- Also keine höhergradige Strukturstörung.

Welche Massagegriffe kennen sie und was bewirken sie? Was möchte man mit Deep friction erreichen?

Beide Prüfer waren sehr freundlich und ich fand die Prüfung sehr fair, da die meisten Themen schon in den Vorprotokollen vorgekommen sind. Sie haben nichts zu ICF oder Klassifikationen gefragt. Die Prüfung hat 25 Minuten gedauert.

Facharztprüfung München 08/2018

Prüfer: Prof.Becker-Casademont (Ottoburn) und Herr Dr Wehle (Bad Tölz)

Als erstes sollte ich Inhalationstherapiemöglichkeiten erklären, deren Vor-und Nachteile, Zubehör sowie die Wirkung auf das Bronchialsystem bzw die Eindringtiefe in den Bronchialbaum.

Dann alles (gefühlt wirklich alles und sehr detailliert) über das Stangerbad und das 4Zellenbad, sowie Indikationen und Kontraindikationen, Vor- und Nachteile, wann bzw ob Stromschlaggefahr

Kurze Aufzählung anderer Elektrotherapieformen

(Da ich die Zusatzbezeichnung Manuelle Therapie habe) Begriffsdefinition Blockierung,Kontraindikationen, Diagnostik ISG Blockierung, welche Handgriffe ISG-Blockierung 

Fallbeispiel cervicale Spinalkanalstenose (konservative Behandlung) bei geriatrischem Pat: Red Flags,  typische Symptome und warum, neurologische Rehabilitation (welche Disziplinen beteiligt und kurz Therapiemöglichkeiten), dann alles über Harninkontinenz (Inkontinenzformen und Therapiemöglichkeiten erklären), Restharndiagnostik und Therapiemöglichkeiten bei Restharn, Harnwegsinfektdiagnostik sowie -Therapie und -Prophylaxe

Insgesamt fand ich die Prüfung schon schwierig, aber machbar und die Prüfer waren sehr freundlich. 

 

Facharztprüfung München 11/2017

Prüfer: Prof.Becker-Casademont (Ottoburn), Dr. Herzberg (Bad Bocklet)

(Er) Pat mit Coxarthrose was tun Sie physikalisch?

Zunächst Untersuchung und Befunderhebung um Defizite zu finden.

Dann Physio -Welche? Manuelle, PNF- wollte dann genaue Erklärung zu jeder Therapieform.

Elektrotherapie -Welche? Iontophorese . was ist das, wie tief wird es? Wann sinnvoll? Begleitende Bursitis, da es nicht so tief wirkt

Frage: Unterwasserdruckmassage_ Indikationen, Kontraindikationen, Welche Temperatur hat das Wasser, wie viel Liter passen in eine Badewanne ? Badzusätze sinnvoll? Wenn ja welche?

Frage: Stangerbad_ Was ist das inkl. Längs- und Querdurchflutung, auf und absteigender Polung. Was passiert wenn man den Patienten liegen lässt? Auskühlung, kein Stromschlag wenn er selbst aussteigt. Wann gibt es einen Stromschlag? 2 und 4 Zellenbäder

Frage: Co2 Bäder_ Indikationen? Nebenindikation? Bluthochdruck, Wie warm ist das Wasser? Ich sagte 31°C Grad, er sagte nein es sein 28°C- in unserer Klinik habe ich nachgefragt, da sind es in etwa 32°C…..

 

(Sie)hatte Papier Röntgenbild von Becken mit Kurzschaftprothese mit.

Frage: Hilfsmittel bei Coxarthrose? UAGs oder NW Stöcke zur Gangsicherheit. Sie wollte Pufferabsätze hören (wusste ich nicht)

Am Bild: sekundäre und primäre Arthrosearten, junge Pat was könnte es sein? Hüftdysplasie wegen fehlender Säuglingssono bis vor gut 30 Jahren, posttraumatisch. Auf der anderen Seite der Prothese war eine Trochanterabsprengung mit Knochenveränderung im Sinne einer Nagelentfernung zu sehen. Mögliche Verletzung? Pertrochantäre Femurfraktur /Schenkelhalsfraktur

Auf dem Bild sollte ich Beckenschiefstand erkennen. Warum besteht der? Gluteus Insuffizienz je nach Temp Implantationsart ( habe dann die Zugangswege und mögliche Probleme der Muskulatur gesagt, dies war ihr aber zu „orthopädisch“), durch veränderte Halslänge durch die Prothese, angeboren. Ab wann gleicht man eine BLD aus? Ich sagte ab 1-1,5cm jedoch nicht vor Ende von 3 Monaten postoperativ. Sie nickte wollte aber glaube ich das subjektive Gefühl hören.

Welche Gelenke können mit betroffen sein? Umliegende SIG, Knie, OSG. Hier auf Kräftigung der Muskulatur setzen.

 

Für die beiden war es damit genug, aber der Vorsitzende sagte sie müssen noch 7 Minuten prüfen….

(Er)Wie warm ist eine Fangopackung? 45° Ab wann gibt es Verbrennung?

Woran merkt man dass es dem Pat zu warm ist? Schwitzen, Röte, Unwohlsein, Schwindel, Kollaps. Er wollte hören : Wenn sich der Pat meldet. Wer meldet sich nicht? Ältere, Aphasiker, Kinder und Druchhalter

(Sie) Kältetherapie Was gibt es?

Packungen , Güsse, Kältekammer. Wie kalt ist die? Indikationen?

(Er) Die 5 Säulen der kneipschen Therapie. Habe nur die Hydrotherapie gewusst und darüber kurz erzählt. Dann wollte er noch wissen, unter welchen Umständen die entwickelt wurden.

(Sie) Rehafähigkeit, welcher Score?

Barthelindex. Erklärt wieviel Items, was die Items aussagen. Einstufung in die Rehaphasen je nach Barthelindex (Punkt stufen aufgezählt). Phase B inkl Frührehabarthelindex- erklärt welche Items hier dazu gehören und dass der reine Barthel daher auch ins Minus gehen kann.

Facharztprüfung München 11/2017

Prüfer: Prof.Becker-Casademont (Ottoburn), Dr. Herzberg (Bad Bocklet)

1. Eine Patientin mit Osteoporose: Physikalische Therapie Möglichkeiten, konkrete Frage über Krafttraining , wie schwer, wie oft, Therapie nach Brügger (wusste ich nicht, habe dann über PNF erzählt und andere Therapie auf neurophysiologische Basis )

2. Intensivstation: Bewusstlose, intensivpflichtige  Patient, welche Physikalische Therapie indiziert? und Ihre Ziele (Kontrakturprophylaxe,  TVT, Pneumonie, Nervenläsionen, Dekubitus) Was muss man bei passive Bewegungstherapie berücksichtigen? (Überdehnung von Gelenkkapsel)

3. Hochfrequnz Elektrotherapie. Welche unterschied und wie tief gehen die Welle (Dezimetrwelle, tiefer als mikrowelle )

4. Hydro/Balneotherapie, Wirkung, Bei psychovegetatieve Aufregung welche Bad (Temperatur, Zusatzstoff, wie lange? )

5.Rö-Bild Knie in 2 Ebene, bei Z.n Knie-Tep mit liegende Klammern, Was sehe ich und was mache ich Physikalisch, wann ist Wasser Therapie möglich? Pat. hat Marcumartherapie bei VHF. Wann ist wieder Umstellunfg auf Markumar?   Überlappung , bei NYHA wann ist die Wassertherapie kontraindiziert? Hydrostatische Wirkung, Erhöhung HZV, ZVD, Dyspnoe 

6. Spastische Hand , Therapie , Schlüssel Gelenk- Daumengrundgelenk

Facharztprüfung München 11/2017

Prüfer: Prof.Becker-Casademont (Ottoburn), Dr. Herzberg (Bad Bocklet)

soweit ich mich noch erinnern kann... :

-Thalasso-Therapie: wie kommt das Salz in die Luft, warum ist an der Nordsee  mehr Salz in der Luft als am Schwarzen Meer,

-Wärme-Therapie: welche Formen, wann Rotlich, wann Wärme Packungen, wie wirken sie

-Kälte-Therapie: welche Formen, wie  wirken sie

-Elektrotherapie bei Z.n. Knie-TEP

-TENS: was heißt TENS und wie wirkt es.

-Knie-TEP: welche Therapien, ab wann VB, Thromboseprophylaxe, Thrombosezeichen, was macht man bei Lymphödem

-Kontraindikationen der Wassergymnastik

Facharztprüfung München 7/2017

Prüfer Dr.Wilfried Schupp- Herzogenaurach, ein Chirurg aus Altötting und Ein Kollege aus Erding

1 Frage 70 J. Patientin kommt mit linkshirniger Infarkt sie übernehmen sie aus der Neurologie, wie gehen sie fort.

Meine Antwort: Anamnese seit wann die Beschwerden (Hemiparese rechts, Sprachstörung und v.a. Dysphagie besteht)n nach wie viel Zeit hatte sie sich im KH vorgestellt wg- Lyse Fenster. Ursachen für Schlaganfall- tromboemolisch oder arterio arteriell embolisch etc.

Risikofaktoren einstellen, klinische Untersuchung Sprache – Brocka oder Wernicke Aphasie, Dyphagie Testung. Prüfer meint 40 Barthel, non flüssige Aphasie, wie gehe ich weiter fort.  Testung der Dysphagie- 90 ml Wassertest, Löffelweise, Schluckweise, Essenskonsistenzen Prüfen- Brei, weichkost, Brot ohne mit Rinde Bananen etc.  FEES/Videofluoroskopie, Sensitest , bei schwere Dysphagie NGS,  PEG um Sicherung der Nahrung, Medis.

2. Frage 75 J Patientin mit Hüft TEP kommt zu Reha, Vorgehensweise?

Wund Abheilung, Thromboseprophylaxe bis VB, Vermeidung sek. Komplik.- Luxationen,

Sturzprophylaxe, Mobilisierung Kräft. der Muskulatur, Treppensteigen üben, Verl. Der Gehstrecke mit UAGW bzw. freies Gehen beüben um die E. ins häusliche Umfeld sichern zu können

3. ICF Die Frage war ob ich wüsste was ICF bedeutet. Meine Antwort war International Klassifikation of F, H u. D. .. das es 4 Komponenten hat, was die bedeuten und warum es so benutzt wird in der Hausarztpraxis, was die Vorteile sind,

4. Ältere Frau im häuslichen Umfeld in letzte Zeit gestürzt- Was machen sie in der Hausarztpraxis wie gehen sie weiter mit Ihr um?

Abklärung Sturzursache, klinische Untersuchung, neurologische Untersuchung, Time up to go test. KG Grade, Teppiche Wegräumen, barrierefreiheit beschaffen, Hilfsmittel Anpassung nach Abklärung Ursache

Ursache können sein- Fußheberschwäche- Spinalkanalstenose etc.

Gangstörung auffällig, schlurfendes Gang- NPH, Trippelschritte unsicheres Gang- Demenz hier dann auch Minimental, u.s.w.

5. Neuer Regelung in der Pflegegraderteilung! Und wie geht man vor?

Bislang Barthel unter 60 war relevant, jetzt kann man aber eine schnell Einstufung bei Besserem Barthel aber kognitive Behinderung stellen, hier stellt den Antrag der Sozialdienst nach Abgabe spezielle Test, Uhren Test, Minimental State , Ergotherapie und neuropsychologische Testung.

6. Kostenträger Rehabilitation aufzählen.!

München Juli 2017

Prüfer: Neurologe und Orthopäde

1. 20 jährige Patientin mit L5 Symptomatik? Analgesie (WHO Stufe 1) Physiotherapie, was schreibt man aufs Rezept, Stabilisierung segmental, Eigenübungen, Wärme? ja Elektrotherapie: was ist geeignet (Reizstrom, Diadynamischer Strom, TENS)

2. Messinstrumente für ADL Barthel Index weiter? FIM (functional Independence measure), Unterschied: FIM bezieht auch kognitive Einschränkungen mit ein. Änderung der Pflegestufen in Pflegegrade heuer? Demenz wird stärker einbezogen für Einstufung.

3. Chronifizierung von Schmerzen welche Faktoren begünstigen Sie, Gerbershagen Score, Therapie? interdisziplinär und multimodal.

4. Frühreha: Pat. nach Abdominal-OP mit Trachealkanüle, CIP/CIM Worauf achten? - TK Management, Entblockung, SpO2, Lagerung mit TK -Dekubitusprophylaxe, Spitzfuss -Hypotonie bei Mobilisation, Monitoring

Mai 2016, München

Prüfer: Orthopäde und Neurologe ( Bad Tölz)

Orthopäde:

1. alte Dame mit Lumbago: Klinik beschrieben, Untersuchungsmethoden, bildgeben Diagnostik, Therapie: Elektro (Welche Stromart ist am Besten? Welche Frequenzen? Welche Amplitude? „eckige Ströme“?), Physiotherapie (Was schreiben Sie auf das Rezept? "WS Stabilisierung, Ausgleich von Dysbalance")

2. Physiotherapie: Welche Therapien  sind auf neurphysiologischer Grundlage- Voita , Bobath, PNF; erzählte über Voita und Bobath, dass die Freunde waren und in München und London tätig waren etc., inhaltlich musste ich dann nix mehr sagen, er war zufrieden

3. Galvanische Strom: Was ist Stangerbad?  2 und 4 Zellen Bad?  Unterschiede, Indikationen, Kontraindikationen; Was ist gefährlich am Aussteigen?  Ausrutschgefahr; 2-4 Zellenbad gefährlicher, da Stromschlag möglich

4. Inhalationstherapie: Geräte, Prinzipien, Indikation, Aerosoltherapie-> tiefe Atembaumerreichbarkeit, Dispergierung von Flüssigkeiten; Stollentherapie; natürliche Aerosoltherapie?-> Klimatherapie am Meer mit Salz in der Luft

 

Neurologe:

57 jäh. Pat auf IST mit SPKST auf Höhe C2/3 mit frischem HWS Trauma/Blockierung und Myelonbeteiligung Frage: Welches klinische Bild erwarten Sie/ was ist möglich? >Tetraplegie, Verlust Rumpfkontrolle, Blasenmastdarmstörung, Sexualfunktion, Zwerchfelllähmung mit Atemlähmung; Welche Diagnostik? MRT HWS, Sono Abdomen, Restharnbestimmung; welche Blasenstörungen kennen Sie? funktionell, mechanisch, neurogen und psychogen; Weitere Diagnostik? Urodynamik; Therapie? vorrübergehend Katheter; Goldstandard bei Katheter, der nicht eingehalten wird im Alltag ? Einmalkatheterismus durch Pat

Thromboseprophylaxe und weitere Maßnahmen bei dem Pat.? ATS, med. Thromboseprophylaxe, tgl. KG, Lagerung, Mobilisierung

Februar 2016, München

Pat mit Rückenschmerz kommt zu Ihnen. Was könnte es sein?  muskulär-> Therapieoptionen

Machen Sie Diagnostik?- > nicht sofort außer bei Red flegs (Erklärung)

Was  kann es sein, wenn Patient Prostata Karzinom hat?- > Metastase, dann Therapievarianten

Pat mit Schulter Schmerz Was könnte es sein? RM Ruptur-> Therapieoptionen

Therapie bei CRPS der Hand- u.a.Ergotherapie, wichtigste Form der Ergotherapie? Spiegeltherapie

 

 Juni 2015, München

Prüfer : Römer  (München)und Wehle (Bad Tölz)
Themen:
Multimorbider Patient in Reha, daran Stumpfversorgung (Amputation bei Diabetes und pAVK, Stadien)
NW Amitryptilin, Antidepressiva im EKG
Phasen der Reha
CRPS und unterschiedliche Therapie (Kohlensäurebäder, nicht in Schmerz rein behandeln, von zentral beginnen)
Röntgenbildgebung Coxarthrose
Antikoagulation bei TVT, LAE

 

März 2015 München

1. Prüfer: Neurologische Frühreha - Fallvorstellung eines Patienten mit relativ frischer Tetraplegie oberhalb Th6. Lagerung, Therapie, Komplikationen, (v.a. Ödembildung und Strumpfanpassung), autonome Dysreflexie (Klinik, Diagnostik, physikalische und medikamentöse Therapie)
2. Prüfer: Fallbeispiel eines Mannes, der beim Tennis den Arm nicht mehr heben kann. MRT-Bilder der Schulter befunden. Alles zum Thema Impingement, AC-Arthrose, Rotatorenmanschette und deren konservative Therapiemöglichkeiten.
Die Prüfung ging schnell rum. Grundsätzlich vom Gefühl eine halbe neurologische und halbe orthopädische Prüfung. Keine Sozialmedizin. Keine eigenen Fragen zum Thema physikalische Therapien/Indikation/Kontraindikation. Ruhige angenehme Atmosphäre
.

 

 

Berlin

Zeitpunkt ? Berlin

Prüfer 1 (Weichbrodt): Was ist TENS, erzählen Sie alles, was Ihnen dazu einfällt?
Ca. 10 Min erst "Vortrag", dann Frage-Antwort.
Vorsitzender (Abt): Ab welchen Werten in der Elektrophysiologie würde man bei einem CTS operieren und nicht mehr konservativ vorgehen?
Prüfer 2 (Schildt-Rudloff): Die gesamte Hydrotherapie (inkl. Physiologie des Vegetativums) von Unterarmbad bis Dreiviertelpackung: Indikationen, Anwendung, Kontraindikationen,...
Prüfer 3 (Harke): Ein Fall: junger Patient mit Neigung zu Präsynkopen, vollkommen gesund, alles abgeklärt. Therapieplan entwerfen, diesen dann erläutern und verteidigen. Für jede Therapie wurden die Kontraindikationen gefragt.
Insgesamt ca 25-30 Minuten.
Wert wurde auf Bezug zu den Grundlagen des Faches (vegetative Physiologie usw.) gelegt, ganz besonders darauf, die Kontraindikationen der vorgeschlagenen Therapien alle zu kennen - und (Berliner Spezialität?): Hydrotherapie

 

Brandenburg

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Bremen

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Hamburg

Facharztprüfung 05/2018

1. Prüfer Dr. Musolf,

2.Prüfer nicht erschienen. Beisitzter Hr. Dr. Weiss.

Es war dann zu unterschreiben, dass ich mit einem Prüfer einverstanden bin, es gilt dann die Regel,

wenn man durchfällt gilt die Prüfung als nicht durchgeführt, und man hat immernoch 2 Versuche.

Sehr nette Atmosphäre!

1. Fall

Sie sind tätig in einer Praxis für PMR, überwiesen vom Allgemeinarzt kommt ein Pat. 60 Jahre,

schlank, vor 3 Wochen eine Kiste angehoben, seitdem Schmerzen thorakolumbal. Was machen Sie?

Welche körperliche Untersuchung?

Welche Bildgebung veranlassen Sie? (Hausarzt habe bereits geröngt, konnte nichts sehen) – wollte

höhren MRT der B/LWS – lieber als CT

Bildgebung zeigt eine BWK12#. Woran denken Sie? → Osteoporose

wie behandeln Sie? → konservativ, da keine Hinterkante, keine neurolog. Symptomatik,

Schmerzmed, VitD, ggf. Bisphosphonate, ggf. Korsett, Physiotherapie.

2. Fall

Sie sind tätig in einer Klinik für neurologische Frührehabilitation. Sie nehmen auf einen Patienten

70, Jahre, M. Parkinson Stadium 3-4, gezeigt wird dazu ein MRT.Was sehen Sie in der Bildgebung?

Zu erkennen war nach Sturzereignis ein SDH und eine SAE.

Sie erheben bei dem Patienten einen Barthel Index von 40 Punkten, einen MMST (mini mental

status test) von 23 Punkte und der „Time up and go“ ist nicht durchführbar.

Was bedeutet dieses Ergebnis, besschreiben, Sie was diese Testergebnisse über den Patienten

aussagen.

Wie behandeln sie den Patienten in der Reha?

PT, Ergo, Logopädie, neurologisches Konsil zur medikamentösen Optmierung des M. Parkinson

3. Fall

Sie arbeiten in einer orthopädischen Reha-Klinik

Pat: 70 Jahre, z.n. Fahrradstzurz, mediale SHF, mit DHS mit zusätzlicher distaler Verriegelung

versorgt. Der Patient will in 4 Wochen eine goldene Hochzeit feiern und tanzen. Wie behandeln Sie

ihn ? Welche Therapien verordnen Sie? Wie belastbar ist die Osteosynthese?

Ich habe gesagt, wegen der Belastbarkeit halte ich Rücksprache mit dem Chirurgen (Vollbelastung),

also Schmerzadaptierter Belastungsaufbau. Der Patient erhält PT auch im BWB (Was sind die

Kontraindikationen? Nicht verschlossenen Nahtverhältnisse, Herzinsuffizienz ab Stufe 3,

Pulmonale Insuffizienz, Versorgung mit Dauerkatheter, Nichtschwimmer), physikalische

Therapiemaßnahmen und medizinische Trainigstherapie.

Allgemeine Frage:

was fällt Ihnen ein zum Thema Prävention?

Prim. , Sekundär, Tertiär, - jeweilige Definition aufsagen.

Bitte Konkretisieren Sie jeweils mögliche Maßhnahmen anhand der Osteoporose.

April 2018 in Hamburg
Prüfer: Herr Dr. Musolf und Frau Dr. Materna
Kurze Begrüßung durch den Vorsitzenden. Die Prüfung wurde aufgenommen und wird für zwei Wochen gespeichert.
1. Frage Dr. Musolf: Röntgenbild einer Femurschaftfraktur, die mit langem Gammanagel und Stellschraube versorgt war. 68-jähriger Patient, der sechs Wochen mit Teilentlastung in der Häuslichkeit war. Patient kommt zu mir mit Röntgenbild, was mache ich? Stationäre Reha, aktuelles Röntgenbild, Stellschraube entfernen vor Auflastung und noch erklären, was während der Rehabilitation gemacht wird.
1. Frage Dr Materna: Osteoporose was fällt mir dazu ein. Hatte ich gut gelernt, primäre und sekundäre Formen. Hier wollte sie noch wissen, dass auch junge Mädchen mit Bulimie eine Osteoporose entwickeln können. Dann auch die Therapieformen medikamentöse auch gesunde Lebensführung.....
2. Frage Dr Musolf: Konservative Behandlung einer osteoporotischen in LWK 2 Fraktur. Wichtig war Drehen en bloc und Bildgebung bei neurologischen Ausfällen. Und dann noch so das
Ganze drumherum.
2. Frage Dr Materna: Ergometrie was macht man da? Und was sind die Abbruchkriterien? Da wollte sie noch Knieschmerzen hören.
3. Frage Dr Musolf: WHO Schmerzmittelschema. Hier mit Beispielen aus allen Gruppen. Das wurde schon genau abgefragt. Und wie werden die Medikamente kombiniert. Hier war wichtig zu sagen, dass nicht ein nieder- und hochpotentes Opioid kombiniert wird.
3. Frage Dr Materna: Heilwasser, was ist ein Gradierwerk und was ist Thalassotherapie? Das wusste ich dann auch nicht so ganz genau, war aber trotzdem o. k.
Das Ganze hatte schon durchaus Prüfungscharakter. War insgesamt aber ganz o. k.

April 2016 in Hamburg

Prüfer: Dr. Peschel, Dr. Dr. Stiller

Sehr angenehme Atmosphäre, kollegiales Gespräch, konnte nicht alles korrekt beantworten, trotzdem bestanden.

1. Runde: Patient mit chronischen, gleichbleibenden lumbalen Rückenschmerzen mit eingeschränkter Gehstrecke. Welche Informationen benötigen Sie noch und woran denken Sie?
--> Frage-Antwort-Spiel, schließlich Diagnose Spinalkanalstenose, Demonstration von MRT-Bildern, dann Frage, welche Maßnahmen sinnvoll sind bei konservativer Therapie

Patient mit HWS-Beschwerden mit Bewegungseinschränkung, welche Therapiemaßnahmen kennen Sie?

2. Runde: Patientin mit chronischem Schmerzsyndrom, Trennungssituation. Welche Therapiemöglichkeiten haben Sie (hier war die mögliche Depression wichtig)

Patient mit Z.n. Herzinfarkt, im Belastungs-EKG 125 Watt Belastung ohne EKG-Veränderungen möglich. Was müssen Sie beachten (maximaler Blutdruck und Puls unter Belastung, Krafttraining)?

3. Runde: Patient mit Z.n. Ersatzplastik des VKB. Was müssen Sie beachten? Welche Muskelgruppe atrophiert zuerst?

Patientin mit Z.n. Glomus caroticum -Tumor links, starke cervikocephale Beschwerden. Wie können Sie bei einer Blockierung helfen? Wie läuft eine Manipulation ab?

Patient mit linkshirnigem Mediainfarkt, Armparese rechts, Sprachverständnis scheint intakt, Sprachproduktion deutlich eingeschränkt. Was verordnen Sie?

September 2014 Hamburg

Prüfer: Sibylle Ziegert, Dr. Stiller

Runde 1

Achillessehnenpartialruptur – konservative Therapie
Schwellung Fuß –> CRPS

Röntgenbild US+OS bds.-> Oberschenkelprothese rechts erkennen
Maßnahmen in Frühphase nach OS-Amputation
Welche Prothese bei jungem Patienten ohne Begleitmorbiditäten (mikroprozessorgesteuert)

Runde 2

Prinzipien der manuellen Therapie
PNF
Vorgehen bei Rückenschmerz, segmentale Stabilität

Weitere berufliche Maßnahmen bei jungem OS-Amputierten, wer ist Leistungsträger,
was muss ich beachten? (Schreibtisch-Job -> gute Reintegration, Dachdecker -> Umschulung ect.)

April 2014 Hamburg

Prüfer: Frau Angela Deventer, Herr Dr. Peter Flesch

Sehr angenehme, kollegiale Atmosphäre. Die Prüfungsfragen ergaben sich nach den ersten Fragen überwiegend aus dem Gesprächsverlauf.

Themen: 
1) Einstieg mit einem Fallbeispiel, hierzu wurden detaillierte Hintergründe geschildert, als Prüfling konnte ich mir die Geschichte in Ruhe noch einmal durchlesen, bevor ich antworten sollte: Im Wesentlichen ging es um eine Frau mit Schmerzen in mehreren Körperregionen und psychovegetativen Beschwerden, außerdem psychosoziale Kontextfaktoren, lange Arbeitsunfähigkeit, wünscht Durchführung einer Rehabilitation --> Weg zur Diagnose Fibromyalgie erläutern - ICF-orientierte Problemerfassung und leitliniengerechte Therapie - Vorgehen zur Beantragung einer Rehabilitation - Möglichkeiten der Nachsorge, Wer kann Rehasport oder Funktionstraining verordnen?

2) In welchen Sozialgesetzbüchern ist die Rehabilitation geregelt (immer wieder Thema!)? Welche Kostenträger übernehmen medizinische Rehabilitationsmaßnahmen? Wo können sich Patienten beraten lassen?

3) Noch ein Fallbeispiel: Alter Herr mit M. Parkinson und mit frischer Unterschenkelfraktur, operativ mittels Plattenosteosynthese versorgt, kommt am 6. postop. Tag mit noch liegendem Nahtmaterial in die stationäre Reha-Abteilung, darf das Bein noch nicht belasten --> Wie ist bei ihm vorzugehen, was ist zu berücksichtigen? Hier u.a. Verweis auf abschwellende Maßnahmen und frühzeitige Mobilisation unter therapeutischer Anleitung mit Einsatz von Gehhilfen (diverse Hilfsmittel aufzählen), verzögerte Mobilisation durch Gangunsicherheit, Sturzangst, Durchgangssyndrom, Risiken und mögliche Nebenwirkungen der aktuellen Begleitmedikation (Schmerzmittel) auf den Kreislauf und die Nierenfunktion 

4) Elektrotherapie: Kontraindikationen von Ultraschall, Rheobase und Chronaxie erläutern

5) Noch ein Fallbeispiel: ein Mitte 50-jähriger Patient mit COPD wird nach Entlassung aus der Reha von seinem Hausarzt zur Weiterbehandlung an Sie als Facharzt für PRM überwiesen. Was können Sie mit ihm machen? --> Unterstützung bei der Nikotinentwöhnung, Physikalische Therapien aufzählen, Verordnung von Atemgymnastik u./o. Funktionstraining, Anleitung für Eigenübungen mit Atemtrainern und Geräten zur Verlaufskontrolle (z.B. Flutter, Peak-flow-Meter).

Prüfungsdauer insgesamt ca. 25 Minuten.

 

April 2013, Hamburg

Prüfer: Dr. Deventer und Dr. Musolf
Athmosphäre: freundlich, kollegial
Themen:
1) geriatrischer Patient mit frischer Femurfraktur und Z.n. Asystolie während der OP (jetzt Schrittmacher) mit Gammanagel und Cerclage versorgt. Wie rehabilitieren Sie diesen Patienten in orthopädischer Rehaklinik, was muss man beachten (Belastbarkeit der Fraktur, kardiopulmonale Belastbarkeit etc.), was kommt nach der Reha (Hilfsmittelversorgung etc)

2) Pat. mit metabolischem Syndrom und Z.n. Koronarstent kommt nach kardialer Reha zu Ihnen, wie betreuen Sie ihn weiter (Physio (welche?), was muss aufs Rezept (Belastbarkeit in Watt, wie hoch?), was gibt es für standardisierte Heilmittelkombinationen?, Koronarsportgruppe, Lifestyle-Änderungen empfehlen)

3) In welchen Sozialgesetzbüchern ist Reha geregelt, wie viele Indikationsgruppen für eine Reha gibt es, wo liegt hier die Besonderheit der Geriatrie?(Sonderstellung weil diagnoseübergreifend). Wie quantifiziert man Rehaergebnis? (verschiedene Assessments aufzählen aus Bereichen ADL, Sturzrisikoeinschätzung, kognitiv, Depression)

4) Was ist ein Neglect und wie behandeln Sie ihn. Was für Möglichkeiten der ambulanten Weiterbehandlung gibt es nach der Entlassung aus der Reha?

Alles in einem eine faire, machbare Prüfung, die meisten Fragen ließen sich mit Wissen "aus dem täglichen Leben" gut beantworten.

 

Frühjahr 2013, Hamburg

-chronischer Rückenschmerz (Stufendiagnostik und Therapie, Red Flags), das Thema kam in fast allen Prüfungen dran!
-Reha nach TEP-Implantation, auch Besonderheiten der operativen Zugangswege nach Hüft-TEP
-verschiedene Elektrotherapien und deren Kontraindikationen
-Prüfling sollte eine kardiopulmonale Reha zusammenstellen
-Was gibt es für verschiedene Kostenträger einer Reha?
-Grundlagen der ICF (was ist das und worum geht es?)
-Was kennen Sie für Osteosyntheseverfahren, Besonderheiten beim Fixateur externe
-Sportmedizin: Therapie einer OSG-Bandruptur (LFTA)
-Diagnostik und Therapie der Beckenfraktur beim geriatrischen Patienten
-verschiedene AHB-Typen (kardiologisch, pulmonal, muskuloskelettal.,..)
-ab welchem Barthel-Index bekommt man eine Pflegestufe? (Prüfer wollte 60 hören)

Hessen

April 2013, Frankfurt am Main 

Vorsitzende: Frau Dr. med. Gerda Linke-Kaiser, Prüfer: Frau Dr. med. Petra Brückner und Herr Dr. med. Reinder Edlich.
Sie waren ausgesprochen freundlich und gestalteten eine sehr angenehme Prüfungsathmosphäre. Sie stellten ihre Fragen abwechselnd.

F: Was bedeutet Reha? A: ausführliche Definition
F: Welche Insitutionen übernehmen die Kosten für Reha? A: DRV, KK, BG

F: was gibt es für Gangbilder? A: z. B. Trendelenburg Hinken
F: Ursachen? A: Hüftdysplasien, frisch opereierte Hüft TEP
F: weitere Gangbilder? A: Steppergang mit Peronäusparese und Circumduktion
F: Hilfsmittel? A: Peronäusschiene, Ichenhausen Strumpf, Schwell- oder Mittelfrequenzstrom mit Biofeedback

F: 25-jähriger männlicher Patient mit Rückenschmerzen, von denen er morgens aufwacht, werden durch Bewegung besser. Woran denken Sie? A: M. Bechterew.
F: Diagnostik? A: Finger-Boden-Abstand, Mennel Test.
F: Therapie? A: aktive Physiotherapie und Atemtherapie
Röntgenbild der LWS wurde gezeigt. Syndesmophyten, Bambusstab

Röntgenbild der BWS: Verschmelzung zweier Wirbelkörper mit Zeichen einer Spondylodiszitis.
F: Ursache? A: Tuberkulose

Röntgenbild Vorfuß in zwei Ebenen mit Endgliedluxation D3

F: Schulterschmerzen? A: Impingement, painful arc
F: warum hören die Schmerzen ab einer gewissen Gradzahl auf? A: Supraspinatussehne ist durch den Tunnel durch.

So die grobe Zusammenfassung. Ich habe ca. 80% gewusst und bestanden.

Mecklenburg Vorpommern

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Niedersachsen

Hannover 07/2017

Prüfer: Dr. Daalmann, Orthopäde Dr. Brückle Rheumatologe

Gute Prüfungsatmosphäre, lockere Bemerkungen führten immer wieder zu einem entspannten Gespräch, also geht nicht so steif an die Sache ran.

Fragen: Erste Runde Fallbeispiel: 50 jähriger Patient mit geschwollenen Fingern und tlw. Zehen. Anamnese machen, Diagnose finden. Lief auf Psoriasis Arthritis hinaus. Wie wird behandelt, PUVA erklären. Bogen zu Lichttherapie, welche Wellenlängen, was kann man mit Licht noch alles behandeln.

Dann zweite Runde: Elektrotherapie zu allen Stromarten was erzählen. Was macht man damit, Frequenzen, Kontraindikationen, auch Ultraschall. Dann einige Physiotherapeutische Verfahren: Klein Vogelbach...kannte ich nicht, dann PNF, was wird da gemacht, gern auch genauer :)

Entlastung an Unterarmgehstützen. 4 Punkt, 3 Punkt Gang, wieviel wird entlastet. Wie kommt man damit Treppen hoch und runter, welcher Fuß ist vorne und so.

Zu guter letzt nochmal Reha: Definition, dann Sozialgesetzbücher, dann wer ist alles Kostenträger für Reha inkl Kriegsopferkasse...

war dann aber nur noch ne schnelle Randnotiz. Dann fertig. Gelernt mit dem kleinen Gutenbrunner/Glaesener Buch unserem Kursskript vom Studentenunterricht und YouTube Elektrotherapievideos :) Viel Erfolg euch allen!

01.Dezember 2016, Hannover

Sehr gute Atmosphäre der Prüfung, freundlich aber sachlich. Beide Prüfer orthopädischen Ursprungs , einer zusätzlich Rheumatologe (ein Oberarzt, ein Chefarzt aus Bad Pyrmont)

Reha-Definition als Einstieg ICF genau

Reha Optionen bei M. Bechterew, auch medikamentös

Heterotope Ossifikation Vorteile und Risiken von verschiedenen Antiphlogistika Nebenwirkung von Pantozol : Osteoporose (wußte ich nicht )

Bewegungsbad, Aspekte des Bades und wie viel Entlastung des Gewichtes gibt es ?

Fallbeispiel: 52jähriger Dachdecker mit Op eines Bandscheibenvorfalles, Rehaplan, was und wie oft, stationär, ambulant ? DRV-Klinik: welche speziellen Module dafür geeignet ? (kenne ich nicht),

KG Gerät dafür: was ist das Ziel ?

MBOR gegenüber normaler Reha Vergleich

Zeit ging gut rum im Gespräch Prüfung für mich als Orthopäden gut schaffbar, aber in den kleinen Büchern die Inhalte so nicht unbedingt drin, eher klinisches Wissen gefragt gewesen. Habe aus dem kleinen Gutenbrunner / Glaesener gelernt (den dafür sehr genau) und aus dem sehr guten Kursskript unseres Studentenunterrichtes an der MH Hannover. Dazu die Vorträge aus dem Sozialmedizincurriculum und im Internet alle Sozialgesetzbücher angesehen, was die Oberthemen jedes Buches sind. Zeitansatz fürs lernen 6-7 Wochen, da vom Termin etwas überrascht worden nach dem Urlaub.

 

März 2016 Hannover

Sehr freundliche erfahrene und entspannte Prüfer. Bestanden.
Themen:
- Def. Reha
- ICF genau
- Elektrotherapie hoch und runter (Gleichstrom, NF, MF, HF, US, funkt. Elektrostim, Elektrostim - je einen Vertreter und die Dosierung und Applikation. TENS - Frequenzen warum in diesen Frequenzen, Altern. zur Muskelstimulation mittels NF? (MF = Warum? Schmerz...)
- Balneotherapie (Eichenrinde-Bad, Kaltbad (?), BWB, CO2...)
- SGB kurz alle rel. SGBs nennen (wo ist was untergebracht)
- Wer bezahlt was? Wer sind die Kostenträger in D und warum wie werden diese im SGB abgebildet)

Ich habe aus dem Gutenbrunner Buch gelernt (leider nicht allzu aktuell!), SGB übers Netz, zusätzlich ein Neuroreha und ein Orth.-Reha Buch quergelesen. Viel Austausch mit Kollegen (PT/ET/Ärzte). Ca. 8 Wo Vorbereitungszeit.

Insg. sehr gute und angepasste Prüfungssituation die jedem von euch zu wünschen ist!!! Viel Glück und Erfolg bei der Vorbereitung!

Nordrhein

bisher keine Infos vorhanden

Rheinland-Pfalz

Juni 2015  Koblenz

nette Prüfer und Atmosphäre aber leider wurde fast nichts von dem abgefragt, was ich bisher in meiner Tätigkeit selbst in der Reha gemacht habe (bin aktuell in einer Klinik für Onkologie und Stoffwechselerkrankungen) oder über die hier angeratene Literatur gelernt hatte. Keine physikalischen Maßnahmen, keine Kontraindikationen, ... Ich habe aber trotzdem irgendwie bestanden.
- Reha bei vestibulärem Schwindel, medikamentöse Therapie
- Wozu braucht man eine private Berufsunfähigkeitsversicherung, Definition BU
- Kostenträger Rehabilitation
- Leitlinie Fibromyalgie, M. Sudeck, Osteoporose
- Stufen der neurologischen Reha
Mein Eindruck war, dass die Prüfer sehr aus der Perspektive eines niedergelassenen Arztes gefragt haben, was sehen die da häufig. mit dem Alltag in der Klinik hatte das wenig zu tun. Vielleicht lohnt es sich, zur Prüfungsvorbereitung diese Perspektive mal zu durchdenken
.

Zeitpunkt? Rheinland -Pfalz
hauptsächlich über Orthopädie und Innere. Mußte ein pathologisches
EKG erkennen, Skoliose Therapie nennen, mich über Elektrotherapien
äußern und über Bewegungsbad (jeweils Kontraindikationen). Zur
Neurologie gab es keine Fragen.
Insgesamt machbar.

Saarland

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Sachsen

 Marz 2017- Dresden

1. Vorsitzende: Frau Reitmann

2. Frau Scholze (Kreischa, Neurologe)

3. Frau Kupfer (Chemnitz, Rehaklinik)

 

Freundliche Atmosphäre, etwa 25 Min.

Fr. K.: kons. Behandelte dist. Radiusfraktur 4. Wo, starke Schmerzen, Ödem, dick

Woran denken Sie, Sudeck, welche phys. Therapien, konsensuell, Strom (2-Zelle), wohin mit der Elektroden bei Ganglion stellatum blockade?, psychoth. Mit den schwierigen Pat., Massage ja oder nein?, was noch? BGM

Fr. Scholz: Schlaganfal, cerebri media, wie stelle ich den Therapieplan zusammen, hier war es nicht so daitalliert, zum Bobath-Konzept musste ich vielleicht mehr erzählen.

Komplikation bei bettlägerigen Patienten, Pneumonieprofilaxe, Warum ist inahlation besser.

Frau R: Spastikhemmung mit Stom, mit welchen (Mittelfrekvenz, was heisst es genau, ), wohin kommen die Elektroden, wie stelle ich die Schwellungszeiten ein.

Fr. K.: I/t-Kurven vorgelegt, gesunde, und auf dem gleichen auch gelämte

Welche ist gesund? Woher weiss ich, was ist Rheobase, Cronaxi, Akkomodationsquotient.

Ich hatte ein erster Anlauf in Juni 2016

Frau Reitmann

Herr Barth (Urologe?)

Frau Nestler (Pulsnitz)

 

Hr. B: Was für Übungen mach ich bei Impingement-syndrom? Konkret KG, habe ich schlechten Einstieg gemacht. (pendelübungen ggf. unter Traktion. Man. Ther. Rückenmuskulatur kräftigen)

Fr. R.: Was für eine phys. Maßnahmen mache ich bei Impingement: Stromsorte, welche Elektrode wohin, warum?

Ultraschall, welche Intensität, (habe ich zu stark gesagt), und Impulsultraschall

Fr. N. : pAVK, Stadien, Stadienentsprechende phys. Therapie und Gymnastik, Intervalltraining mit welchen Intensität, 120 schritte / min., was für konkrete Übungen (Ratschow'sche Training), konsensuelle Wärme

Abschlussfrage war Diadinamische Stöme, welche Frekvenz genau

 

Insgesamt war diese Prüfung für mich sehr drückend, (nicht nur wegen der Hitze und für die für um 17 Uhr verschoben Termin), aber durch den die Uhr guckender Prüfer, dessen krangengymnastische Fragen nicht beantworten konnte, und das gleich am Anfang. Beim Verabschieden war hat er noch tiefer ins Loch geschoben mit einem unfreundlichen Kommentar.. Die zwei Frauen haben ein bisschen die Stimmung gelöst. Viel Details wurden insgesamt gefragt, und ich konnte mich leider schlecht presentieren (auch was ich wusste).

Mai 2016, Dresden

1) pAVK: Stadien? Therapie? u.a. Intervall Training, Ratschow, Gangtraining. 

2) # Oberes Sprunggelenk: Rolle der KG? was kann noch getan werden? z.B. MLD, Elektrotherapie (welche Stromart? etc.) 

3) Kurzwellentherapie: Wirkung? Formen der Elektroden? andere Hochfrequenztherapien? 

Der Kollege vor mir hat mir gesagt, er wurde detailliert über Hydrotherapie gefragt, aber was genau weiß ich nicht. 

Ich wünsche allen Kollegen viel Glück und Erfolg. 

Zeitpunkt?, Sachsen

Prüferin: K. Scholz - Klinik Bavaria. FÄ PRM und Neurologie
- Schlaganfallrehabilitation - von den möglichen Ursachen über die Funktionseinschränkungen hin zu Methoden, Konzepten und einzelnen Aspekten - ein faires Frage und Antwort-Spiel.
- Colon-Massage. Hintergrund. Ablauf. Spezielle Punkte!?

Prüferin: C. Nestler - Pulsnitz FÄ PRM und Innere Medizin
- Periphere Arterielle Verschlusskrankheit. Pathophysiologie. Einteilung. physikalisch/physiotherapeutische Behandlungsmöglichkeiten.
- Fango: Inhaltsstoffe, lokale Wirkung...

eine dritte Prüferin war ausgefallen und wurde durch einen dritten neutralen Beisitzer "ersetzt".

Sachsen Anhalt

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Schleswig Holstein

November 2014

Prüfer:
Dr. med. Dieter Riebe, Damp
Dr. med. Andreas Eisenmann, Sankt Peter-Ording

Insgesamt angenehme Prüfungsatmosphäre. Es wurden im Wechsel Fragen gestellt zu jeweils 2 Hauptthemen: Sozialmedizin/Arbeitsmedizin und Klimatologie. Die Fragen wurden anhand von diversen Krankheitsbeispielen gestellt:
- Hüft-Tep-Patient, frisch operiert, dorsaler Zugang. Wohin würden Sie den Pat. zur Reha schicken? Ostsee oder Nordsee? Teilstationär oder vollstationär? Und Kinder? Ost,-oder Nordsee?
- Wo würden Sie einen Patienten mit Rheuma hinschicken? Ans Meer oder in die Berge? Teilstationär oder Vollstationär?
- Ein selbständiger Landwirt möchte Reha vorzeitig beenden. Was machen Sie? Wie können Sie ihm helfen? Was leiten Sie für Maßnahmen ein?
- Was ist der Unterschied von Berufsgenossenschaften und gesetzl. Unfallversicherung/ Rentenversicherung?
- Ein Befund und eine Druck- Volumen-Kurve einer Bodyplethysmografie wurden vorgelegt. Wie verhält sich Po2/pco2 bei obstr./ restriktiven Erkrankungen unter Belastung? Welche Möglichkeiten gibt es noch, den Sauerstoffgehalt etc. zu messen? (Spiroergometrie, Pulsoxymetrie, Blutgasanalyse etc.)

September 2012, Schleswig-Holstein
1. Röntgenbilder: BÜ, beide Hüften nach Lauenstein. Eine davon mit starker Arthrose, eine mit diskreter subchondr. Sklerosierung. Beschreiben, was ich mit dem Patienten mache, Medikation, physikalische Therapien,.... Die Beschwerden werden trotz Behandlung schlechter - wie geht die Behandlung weiter? MRT zum Ausschluss HKN, Sonographie, wie wird ein Erguss punktiert... Wann stelle ich die Indikation zur TEP-Implantation? Was sind die Risiken eines zu langen Hinauszögerns der OP?

2. Fallbeispiel: 50jähriger Mann, seit >10Jahren rezidiv. Lumboischialgien. Aktuell Aufnahme zur AHB nach kurzem Krankenhausaufenthalt bei Z.n. Schmerzexazerbation, ED BSV L4/5, keine Neurologie, keine zwingende OP-Indikation, konservativer Therapieversuch. Beruf Maurer.
Fragen: Was ist in der Aufnahme zwingend abzufragen (red flags) und zu untersuchen (Neurologie)? Therapieplan erstellen. Ambulante Reha-Nachsorge, was ist das, wie leite ich das ein? Sozialmedizin, wann ist eine Tätigkeit nicht leidensgerecht, was ist eine innerbetriebliche Umsetzung, was ist eine Umschulung und wer kommt dafür in Frage, was ist eine leichte und eine mittelschwere körperliche Tätigkeit. Was empfehle ich unserem Maurer? Was muß im Entlassungsbericht aus der AHB stehen, wie ist der E-Brief aufgebaut?

3. Kontraindikationen von verschiedensten physikalischen Therapien aufzählen

4. Wieder Röntgenbilder: Hände mit typischen Zeichen einer chron. Polyarthritis, teils massive Gelenkdestruktionen. Patientin ist knapp 30 Jahre alt. Welchen Therapieplan würde ich ihr erstellen? Was ist Ergotherapie, was kann man damit erreichen, was können hier (bei diesen extremen Destruktionen) die Therapieziele sein? Medikation, was tun, wenn die Erkrankung trotzdem fortschreitet? -> Biologicals, operative Therapie - Endoprothetik zum Erhalt der Selbstständigkeit.

5. Spaßfrage: Ein Röntgenbild einer Fledermaus hängt am Röntgenkasten. Erst mal erkennen was das überhaupt ist, war aber überraschend eindeutig. Nach meinem Einwand, wie das arme Tierchen ins Röntgen kam, kurze Diskussion über Nutzen und Risiko von Röntgenstrahlung und die Indikationsstellung zur Röntgendiagnostik. [Das Tier wurde am Tag zuvor bereits tot am Balkon aufgefunden und post mortem zu Spaß- und Prüfungszwecken geröntgt.]

 

Thüringen

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Westfalen-Lippe

Zeitpunkt?, Münster/Westfalen

Erstmal vorab, es hängt sehr von den Prüfern ab. Ich hatte eine Prüfung da wurde ich sehr detailliert zum Thema Arthrofibrose nach Knie-TEP gefragt (ua. was passiert dabei auf zellulärer Ebene, welche Zellen sind beteilligt usw.) und viel Sozialmedizin (Definition der Wegefähigkeit, Definition mittelschwere Tätigkeiten etc.) Dazu noch Kryotherapie (wobei ich die Lieblingsmethode des Prüfers nicht auf Anhieb erahnt habe) und zur Thromboseprophylaxe nach Endoprothesen (wobei der Prüfer auf einer alten Leitlinie bestand und meine korrekte Antwort als falsch wertete). Die Prüfung wurde als NICHT bestanden gewertet.
Nach meinem Widerspruch und der Androhung einer gerichtlichen Überprüfung wurde die Prüfung als "nicht bewertet" erklärt und aus meiner Akte entfernt und ich durfte ohne die Wartezeit eine erneute Prüfung ablegen.
Bei der neuen Prüfung waren die Themen: Wie halten Sie sich über das Fachgebiet auf dem laufenden? die ICF am selbstgewerteten Beispiel, und noch ein paar Sachen aus dem Orthopädischen Bereich. Meine Prüfungskollegen (arbeitet in der onkolog. Reha) wurde zum Thema Reha nach Mamma-Ca gefragt und noch ein paar internistische Sachen.